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Montag, 20. April 2009

Geilileo

Thinkstock Single Image Set
Galileo ist geil. Die Pro7-Sendung ohne die Maus für Erwachsene ohne Allgemeinbildung macht richtig an. Denn eigentlich interessiere ich mich nicht wirklich für Kanaldeckel, Eiertrenn-Maschinen, Cidre, Eiskonfekt, Vivil, Ramazotti, Tiefkühltorten oder die Frage, ob ein Laie einen Baum fällen kann. Aber ich schaue Mädchen gerne unter die Röcke, sehe gerne mal nackte Brüste oder sexy Dessous. Denn das gibt's auch bei Galileo. Und man lernt sogar noch was dabei. Zum Beispiel, dass der Wärmeaustausch unterm Mini-Rock im Sommer besser ist als in Hot Pants. Galileo hat das nachgewiesen, mittels einer Wärmekamera und festgestellt, dass es in so einer Hot Pant schnell mal 40 Grad heiß wird. Deshalb heißen die wohl auch Hot Pants. Bei solchen Temperaturen in einer Männer-Hose käme sofort die Fortpflanzungsfeuerwehr gerannt, um zu retten, was zu retten ist. Wie Hot Pants entstanden sind, hab ich dabei auch gerade gelernt. Eine Frau soll ihre lange Jeans zum Zwecke der Verkürzung auf eine Schiene gelegt und einen Zug drüber fahren gelassen haben. Wo, wann und ob das wirklich so war, weiß man nicht so genau. Egal, Hauptsache gezeigt, dann prägt es sich besser ein und wird irgendwann wahr. Und so ein Mädel in Hot Pants kommt ja immer gut. Vor allem wenn sie zum Zwecke der Beinkleidverkürzung vorher einen flotten Strip an den Gleisen hinlegt.
Aber Moderator Aiman Abdallah und seine Missionare des Wissens (Die Teleschau schrieb mal, sie hätten den Charme eines Heiratsschwindlers!!!) haben nicht nur High-Tech-Wärmebildkameras, mit denen sie die Temperatur in den Höschen von jungen Mädchen messen können. Sie haben auch ganz normale Kameras, die sie flugs unter Treppen aufstellen, um jungen Mädchen untern Rock zu gucken. Klar, natürlich nur zu wissenschaftlichen Zwecken, zum Nutzen der Menschheit, für ein Leben in Frieden und Freiheit immerdar. Und um zu beweisen,
dass man Mädchen, die eine Treppe herunter kommen, von unten untern Rock gucken kann. Guck da, der Slip - weiß natürlich, sonst würde ihn möglicherweise noch ein Fernsehzuschauer übersehen - und mit Spitze, damit man was zum Träumen hat. Geil! Ja, ich habe gut aufgepasst. Den Beweis, dass man einem Mädchen mit Hot Pants, das eine Treppe herunter kommt, von unten nicht untern Rock gucken kann, hat Galileo natürlich auch geliefert. Langweilig.
Bis jetzt sind also Hot Pants besser im Sommer. Oder doch Röcke? Hier liegt die Schönheit wie so oft im Auge des Betrachters. Und dem wird noch mehr geboten. Zum Beispiel, dass man einem Mädchen auch untern Rock gucken kann, wenn es in ein Auto einsteigt. Da, der Slip! Supergeil! Oder der allseits gefürchtete Lüftungsschacht-Test! Wer hätte das gedacht: Mit Hot Pants kann man angstlos über einen Lüftungsschacht gehen, ohne dass etwas passiert. Aber mit einem Mini-Rock! Davon kann Galileo nur abraten. Da, der Slip schon wieder!
Huiii! Extrageil! Und da, beim Liegewiesen-Test... wenn man sich so hinsetzt, zack, der Slip, endgeil! Sensationell! Galileo ist eben geil und außerdem - wie sag ich immer so schön - es geht nichts über ein gepflegtes Halbwissen.

Freitag, 17. April 2009

Nur für Männerrrrr


Heute wenden wir uns einer Randgruppe zu: dem Mann. Ja, der Mann ist in der Unterzahl und das zeigt sich auch im Fernsehen. Eigentlich wollte ich mich darüber ja schon an höchster Stelle beschweren. Einen Männerbeauftragten suchte ich jedoch vergebens. Ja, wir Männer fühlen uns vernachlässigt, reduziert. Und kommt mir jetzt bloß nicht damit, dass es für uns ja jede Menge Softpornos im Nachtprogramm gibt. Stimmt zwar, aber der Mann denkt ja nicht nur an Sex. Darauf lassen wir uns nicht reduzieren. Wir Männer denken außerdem ans Saufen und an Autos und so. Eben Anspruchsvolles für richtige Männer, rrr. Und nochmals rrr!

Doch endlich gibt es die Sendung, die sagt, wo Mann hingehört, was Mann machen soll, wie Mann seinen Mann steht in einer Welt voller Quotenfrauen: Das MännerMagazin auf DSF. Mitten drin, statt nur dabei, sag ich da mal. Da trifft man bei „Matzes Männersachen“ echte Kerle, die auch noch Tacheles reden: „Wann ist Alkohol bei Dir unabdingbar?“ Echter Kerl: „Feierabend! [kurz nachdenken] Arbeit! [kurz nachdenken] Alltag!“ Voll jawoll! Die unverblümte Wahrheit. So haben wir Männer es gern. Gern haben wir Männer es übrigens auch, wenn sich Playboy-Bunnys auf Motorhauben räkeln und dabei beweisen, dass sie auch noch für etwas anderes gut sind, zum Beispiel Reifen wechseln oder Auto waschen. Und weil uns in jeder Sendung ein anderes Bunny als… nennen wir es mal fix: „Moderatorin“ vorgesetzt wird, die beim Ölstandmessen das Wichtigste nie vergisst, sich schön weit vorzubeugen, wird das auch nicht so schnell langweilig. Wir Männer stehen nämlich auf Action und so richtig geht uns einer flitzen, wenn wir mit chromglänzenden „Rennsemmeln abgehen wie Schmitts Katze“. Geil, geil, geil. Vrroooom zum nächsten Beitrag. Da kriegt Mann dann gezeigt, wie Mann sich – unterlegt mit den entsprechenden Werbefilmausschnitten – mit dem richtigen Männerrasierer männermäßig richtig rasiert, natürlich mit anschließendem Streicheltest, rrrrr.

Und zum Schluss zieht sich Dorrrris noch aus, die alte Emanze! Sie findet es übrigens Scheiße, wenn der Typ beim ersten Date nicht die Rechnung bezahlt, da geht dann gar nichts mehr. Ihr hat ein Grundschulfreund geraten, sich beim MännerMagazin zu bewerben und da fand sie dann, dass das auch genau das Richtige für sie sei. Der Grundschulfreund, der alte Schwede… ganz schön ausgebufft. Wollte die gute Doris wahrscheins seit dem ersten Schuljahr mal nackisch sehen. Jetzt hat’s endlich geklappt. Und da soll mal noch einer sagen, wir Männer, seien einfach strukturiert. Pah! Danke, MännerMagazin, für alles!