Mittwoch, 9. Dezember 2009

Steuerschenkung

Politsche inszenierung im öffentlichen Raum:

Die Regierung will die Steuersenkung ja eigentlich, aber die bösen Länder sind dagegen. So kommt man sauber aus der Sache raus und bis die Steuersenkungsgegner wie beispielsweise Peter Müller, der gerade erst wieder (Danke Grüne!) zum Ministerpräsidenten im Saarland gewählt wurde, wieder zur Wahl steht, erinnert sich da kein Wähler mehr daran...

Das Parlament winkt die Steuersenkung durch, dann kommt noch ein bisschen Kasperletheater aus der Pupsburger Augenkiste und dann scheitert es am Bundesrat. Alleine das Wort scheitern ist schon wunderschön... und wird natürlich von der Journaille ungebremst übernommen (siehe auch "Informationspanne").

So etwas ist eine Inszenierung par excellence... keine besonders pfiffige, aber immerhin. Die guten Zeiten, als Politik noch etwas mit geistiger Elite zu tun hatte sind spätesten seit der Ära Schmidt vorbei!

Geschenkt!

Freitag, 6. November 2009

Geopelt werden: Unwort-Schöpfung des Jahres

geopelt werden: Wenn jemand erst etwas zugesagt bekommt und dann kurz vor Schluss verprellt wird (aktiv: herumopeln)!

Anwendungsbeispiele:

- Der Abschluss konnte nicht gemacht werden, ich wurde vom Kunden geopelt.
- Soll ich Dir jetzt noch ein Bier bringen oder nicht? Jetzt opel hier mal nicht so rum!
- Die Hochzeit findet leider nicht statt, die Braut wurde geopelt.
- Die Bunderegierung wurde massiv geopelt.


siehe auch: Opelei, Generalopelei, Opeleur, opelig, Opelation, Opelismus, Anti-Opelismus, Opelist, Anti-Opelist, opeling, opeled people.

Mittwoch, 30. September 2009

Montag, 7. September 2009

Es Leben die Demokratie (Reloaded)


Folgendes Abhörprotokoll wurde in einem Drucker am äußeren Rand den Mandschurei gefunden und gelangte über unbekannte Kanäle in die Öffentlichkeit. Es handelt sich hierbei um einen Telefonmittschnitt zwischen einem gewissen Müller Peter (MP) und Wendelin von Boch (VB), das kurz nach Landtagswahl geführt wurde.

MPPM: "Unn?"
WVB: "Gutt!"
MPPM: "Noch!"
WVB: "Wieso?"
MPPM: "Ei, denk doch mal nach: Wir sind jetzt seit zehn Jahren an der Regierung und bauen nur Scheiß und du baust Kloschüsseln... Und jetzt könnten wir die Macht an die Kommunisten verlieren! Das darf - auch in deinem Interesse - nicht passieren!!!
WVB: "Du hast Recht! Ich kümmere mich darum!"

Hier bricht die Aufzeichnung ab! Unmittelbar nach diesem Gepsräch trat V&B mit der Drohung an die Öffentlichkeit, im Falle einer rot-rot-grünen Regierung im Saarland, nach Luxemburg auszuwandern...

Setsam, aber so steht es geschrieben...

Mittwoch, 2. September 2009

Es lebe die Demokratie...

... aber dann bitte keine halben Sachen!

Liebe Fima V&B,

so geht das nun wirklich nicht. Wenn man als Unternehmer mit einer Wahlstimme nicht auskommt, dann versucht man es eben anders. Vom Ansatz her ja gar nicht schlecht: Wenn es zu rot-rot-grün im Saarland kommt, dann wandern wir aus!!! Toll! So funktioniert Demokratie also, aha.

Aber warum denn so sachlich? Wenn schon drohen, dann richtig...Wenn es zu rot-rot-grün im Saarland kommt, dann erschießen wir diesen Hund... und anschließend machen wir eine Kloschüssel aus ihm!

Das wirkt bestimmt noch besser!!!

Mit demokratischem Gruß

Ihr Hullihulli

Guckst Du!

Freitag, 14. August 2009

Es lebe die Pressefreiheit!!!

PRESSEMITTEILUNG Berlin, 5. August 2009
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Die taz boykottiert Berichterstattung über Leichtathletik-
Weltmeisterschaft


Kein Ereignis ist wichtig genug, um für eine Berichterstattung die Grundregeln der Pressefreiheit zu verraten. Deshalb hat sich die in Berlin erscheindene tageszeitung (taz) entschieden, über die Leichtathletik-Weltmeisterschaft, die am 15. August in Berlin beginnt, nicht zu berichten.

Wie schon bei der Fußball WM 2006, müssen JournalistInnen, um eine Akkreditierung für die WM zu bekommen, einer umfassenden Überprüfung ihrer persönlichen Daten zustimmen. Genutzt werden dabei Datensammlungen der Polizei des Bundes und der Länder bis hin zu Informationen des Verfassungsschutzes sowie des Bundesnachrichtendienstes.

Die taz versteht das als massiven Eingriff in das Gebot der Pressefreiheit. Wenn ein Journalist nachweisen kann, dass er ein Journalist ist, hat er das Recht seiner Arbeit nachzugehen. Jegliche Einschränkungen sind aus guten Gründen nicht geboten.

Die Datenerhebung wird nicht nur zu einer rechtswidrigen Auflage gemacht, um eine Arbeitsgenehmigung im Olympiastadion zu bekommen. Dazu kommt, dass privaten Unternehmen, jetzt dem Berlin Organising Committee (BOC), bei der Fußball WM der FIFA, die Daten der Sicherheitsbehörden zur Verfügung gestellt werden. Es sind dann schließlich diese Privatunternehmen die entscheiden, wem es erlaubt wird, das Stadion zu betreten und wem nicht. Auch dafür gibt es keinerlei Rechtsgrundlage.

Diese so genannten Zuverlässigkeitsprüfungen sind ein weiterer Beleg dafür, dass unter dem Deckmäntelchen Sicherheit die Rechte von JournalistInnen immer weiter eingeschränkt werden. Nachdem die Überwachung von Telefon- und Internetdaten deutlich ausgeweitet wurde, werden Pressevertreter bei Großveranstaltung offensichtlich immer häufiger gezwungen, einem Personencheck zuzustimmen, wenn sie ihre Arbeit machen wollen.

Dieses Spiel macht die taz nicht mit.

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IMPRESSUM
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